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Wandergruppe vor dem Wanderheim "Herborner Haus"
553 m über N.N.
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Die
Geschichte des
Wanderheimes
"Herborner Haus"
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ist eng verbunden mit der Geschichte des
Westerwald-Vereins Herborn und einigen herausragenden Persönlichkeiten, die sehr viel
für das Haus getan haben. Es handelt sich um die Herren Adam Lauer, Rudi Irrle, Eugen
Göbel, Willi Heckenroth, Karl Dorn und Hauswart Walter Rühl, der von 1975
bis 1998 das Wanderheim verwaltete.
Da ich (Helmut Grün) die aufgezählten Herren alle
persönlich kenne und gekannt habe und ich mir in meiner 22-jährigren Tätigkeit als
Vereinsvorsitzender oft solche Mitstreiter, die zielstrebig, fleißig, humorvoll,
ideenreich und charaktervoll ihre Aufgabe verrichten, gewünscht habe, müssen ihre Leistungen in einer Zeit, wo auch oftmals das notwendige Geld
fehlte, besonders bewundert werden. Die Idee und der Wunsch eine
Wanderhütte für den Verein zu besitzen, wurde in den Jahren 1920
/ 21 geboren und ein
Sonderkonto für den Wunschtraum Wanderheim eingerichtet. Während der
Inflation konnte von dem gesparten Geld nur noch 2 Töpfe gekauft werden.
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Im Jahr 1929 kaufte
der Verein für 1600,- RM
eine Ruine (ehemaliges
Grubengebäude), das
Wanderheim "Herborner Haus" und steckte bis
zum heutigen Tag viel
Arbeit hinein. |
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Einweihung
28. September 1930 |
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Das
Wanderheim "Herborner Haus"
von 1930-1974 |
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1961 |
Wird mit der
Gemeinde ein Erbbauvertrag über 99 Jahre geschlossen. |
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1963 |
Die Lichtleitung wird
erneuert, neue Masten werden gesetzt. |
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1964 |
Der lange geplante Anschluß
an die Wasserleitung erfolgt mit Hilfe der Stadtwerke Herborn und Herrn Dipl.-Ing. Vömel. |
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1965 |
Es erfolgt der dringend
nötige Ausbau der sanitären Anlagen. Auf der Westseite entsteht ein großer
Sanitärtrakt. |
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1972 |
Die Ofenheizung wird, der
Zeit entsprechend, auf Propangas umgestellt. |
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1974 |
Das Dach wird neu
beschiefert. |
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1980 |
Das gesamte Haus wird neu
gestaltet. Eine Küche mit Keller werden angebaut. Aus vier Zimmer und einer Diele entsteht
ein Aufenthaltsraum für 60 Personen. Das 50 jährige Jubiläum wird gebührend gefeiert.
Die dazugehörige Festschrift (41
Seiten A4)
"50
Jahre Herborner Haus die Geschichte des Wanderheimes in Wort und Bild"
können Sie sich auch als pdf Datei auf der Seite Download
runterladen. |
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1992 |
In den Aufenthaltsraum wird
ein Kachelofen eingebaut. |
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1997 |
Im Wanderheim wird eine moderne Warmwasserheizung eingebaut.
Die Steuerung kann telefonisch von Herborn aus erfolgen. |
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Helmut Grün (1.
Vorsitzende
von 1976-1998) |
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1998 |
100 Jahre
Wäller in
Herborn
1894 - 1998
(78 Seiten)
Download
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1998 |
Nach 22
Jahren Generationswechsel beim Herborner Westerwaldverein:
Ulrich Rühl
(rechts im
Bild) trat die Nachfolge von
Helmut Grün an. |
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1999 |
Der Westerwaldverein Herborn geht ins Internet. |
Pressebericht |
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2000 |
Am 2. Januar 2000 wird der
Jahrtausendweg H10 offiziell mit einer Halbtageswanderung ca. 11 km
eröffnet. |
Pressebericht |
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2001 |
Das traditionelle Sterntreffen aller Westerwaldvereine wird
vom Herborner Westerwaldverein ausgerichtet. Es kommen über 400 Wäller in
die Bärenstadt. |
Pressebericht |
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2002 |
Die Sanitäranlagen
(Toiletten & Duschen) im "Herborner Haus" werden auf den neuesten Stand gebracht. |
Pressebericht |
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2003 |
30 Kinder bei
"Such- und Sammelrallye". |
Pressebericht |
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2004 |
Eine neue Wasserleitung wird von
Gusternhain zum "Herborner Haus" in nur 1 Woche gelegt. |
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2005 |
75 Jahre Wanderheim "Herborner Haus". |
Pressebericht |
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2006 |
Nach fast 80 Jahren,
gibt es wieder einen Wanderführer für nur 5,50 €. |
Pressebericht |
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2007 |
Der Westerwaldverein Herborn gönnt
sich ein
GPS Navigationsgerät und setzt es bei der
Ferienpassaktion zum ersten Mal erfolgreich ein. |
Pressebericht |
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2008 |
Seit 27. März gibt es eine Nordic-Walking Gruppe. |
Pressebericht |
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2009 |
Der Westerwaldverein Herborn ist
seit 10 Jahren online
1999 - 2009 (siehe Pressebericht vom 14. August 1999). |
Pressebericht |

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Die
Vorsitzenden des Westerwald-Vereins Herborn von 1914 -
heute |
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Eugen Stoll
1914 - 1920 |
August Höngen
1920 - 1924 |
Albert Schumann
1924 - 1932 |
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Emil Kunze
1932 - 1946 |
Erwin Wissenbach
1946 - 1955 |
Adam Lauer
1955 - 1962 |
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Karl Dorn
1962 - 1976 |
Helmut Grün
1976 - 1998 |
Ulrich Rühl
1998 - 2010 |
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Äußeres Vereinssymbol,
1900 beschlossen, sind drei Eichenblätter, umschlungen von einem Band
Westerwald-Club. 1908 wurde die erste Änderung durchgeführt: Der Verein
nannte sich nun Westerwald-Klub. Im 1. Weltkrieg, im Jahre 1916,
erfolgte die Umbenennung in Westerwald-Verein. Nach der Erfindung des Vereinsrufs: Hui!
Wäller? Allemol! im Jahre 1913 wurde dieser Ruf auf dem Band, das Sie drei Eichenblätter
zusammenhielt, angebracht. Dieses Vereinssymbol hatte bis 1992 bestand. 1993 wurde bei der
Jahreshauptversammlung in Aßlar ein neues Vereinslogo beschlossen, das aus einer
stilisierten Tanne, einem Eichenblatt, einer aufgehenden Sonne und dem Schriftzug
Westerwald-Verein besteht.
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Der Vereinsruf
Hui! Wäller?-Allemol! |
1913 schuf
der Bauer, Dichter und Mitglied des Westerwald-Clubs Adolf Weiß aus Mademühlen den Ruf
der Westerwälder. Im Herbst 1913 schrieb der
Vorsitzende der Ortsgruppe Bonn des Westerwald-Vereins einen Wettbewerb aus. Gesucht wurde
ein Erkennungsruf für den Westerwaldwanderer. Dem Sieger winkten 12 Flaschen Edlen
Mosels. Es gingen mehr als 60 Vorschläge ein. Einer davon kam von Adolf Weiß.
Er
übersandte seinen Ruf mit einem launigen Vers:
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Das Schicksal bestimmte mich nicht zum Prasser.
Ich mußte bis jetzt
mich begnügen mit Wasser.
Doch würd ich gern
einmal trinken Wein,
und sollt's auch nur
edler Mosel sein.
Dacht gleich ich:
Was gilt's? Du riskierst den Spaß!
Hui!
Wäller?-Allemol!, so tönt der Ruf,
den in meiner Sehnsucht
nach Wein ich schuf.
Das Hui das
hat mich der Sturmwind gelehrt,
wenn wild über unsere
Heide er fährt.
Und Wäller wir ja
allemol sind,
wir trotzen dem Regen,
dem Schnee und dem Wind.
Drum mögt' ich zum
Schluß ganz bescheiden hoffen,
daß ich mit dem Ruf ins
Schwarze getroffen.
Doch sollte mein Werben
vergebens sein,
wie wär's dann mit
einer Flasche Wein?
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Der
Westerwälder Bauerndichter Adolf Weiß |
Adolf Weiß
hatte ins Schwarze getroffen. Daß die Entscheidung der Ortsgruppe Bonn gut war, sehen wir
daran, daß der Ruf nach über 80 Jahren noch immer bei uns lebendig ist.
Der Ruf ist nicht nur innerhalb des
Vereins im Gebrauch, sondern ist so volkstümlich geworden, daß er Erkennungsruf für
alle Bewohner des Westerwaldes ist. Zum Dank hat der Westerwald-Verein dem Dichter auf dem
Knoten nahe bei seinem Wohnort 1939 ein Denkmal errichtet.
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(von links
nach rechts) Wegewart Karl Georg, H. D. Jung mit Helfer Detlev Sattler und Wilfried
Thomas nach der Montage des neuen Hinweisschildes am Adolf-Weiß-Denkmal am 18. April
1998. |
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©
Westerwald-Verein Herborn e.V.
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