Presseberichte

Westerwaldverein mit neuem Vorstand

Sigrid Rühl als stellvertretende Vorsitzende, Frauke Clemenz als Kassenwartin und Thomas Weber als Hauswart wurden auf der Jahreshauptversammlung am 16. März 2019 einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt. Renate Bast fungiert zukünftig als Seniorenbeauftragte. Neu im Vorstand  sind Cordula Grün als Hausverwalterin und Matthias Weil als Beisitzer.

Renate Bast, Christiane Apel, Marlene Wieden, Frauke Clemenz, Iris Weber, Cordula Grün, Sigrid Rühl, Florian Biemer, Ute Wissenbach, Thomas Weber und Matthias Weil (v.l.n.r)

In einem kurzen Rückblick ließ Christiane Apel das vergangene Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen und Wanderungen Revue passieren.
„Auch unser Wanderplan 2019 kann sich wieder sehen lassen“. Besonders wies sie auf die Aktion „Fit in den Frühling“ am 7. April auf dem Herborner Haus und die Tagesfahrt am 3. August 2019 hin, die nach Speyer und in die Pfalz führen wird.
Vom Hauptverein berichtete sie von der Wanderwoche „Grenzen des Westerwaldes“, die am 4. und 5. Mai sowie am 31. August und 1. September 2019 durchgeführt wird.
Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Hauptvereins wird am 27. April 2019 in Herborn und Burg stattfinden. Nähere Informationen hierzu http://www.westerwaldverein.de/aktuelles/

Neben den Neuwahlen standen Ehrungen auf dem Programm.
Für Jahrzehnte lange Treue wurden Christiane Apel, Frauke Clemenz, Christoph Keiner und Ursula Dapprich für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft sowie das Ehepaar Gabriele und Günter Leitner und Gudrun Joop für jeweils 25 Jahre geehrt. (v.l.n.r)

Für hunderte von Wanderungen wurden die Eheleute Hans-Werner und Renate Leuchtenberg (je 100), Siegfried Müller (700), Christel Strauch (200), Karl-Heinz Schmittner (700) und Günter Leitner (300) geehrt. (v.l.n.r)


Als Neumitglieder mit mehr als zwölf Wanderungen im ersten Jahr wurden Jutta Hermann und das Ehepaar Udo und Marita Pick geehrt. (v.l.n.r.)

Karl-Heinz Schmittner wurde für 73 Wanderungen in 2018 mit den Wanderbär geehrt, den er jetzt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung in Ehren halten soll.

Nach dem offiziellen Teil waren die „Burger Krüstchen“ eine Augen- und Ohrenweide.
Nach Tanzeinlagen mit und ohne Rollator gaben sie mit „Zellulite“ nach der Melodie von Felizita auch eine Probe ihres Gesangstalents, sehr zur Freude der Wäller.


„Die Burger Krüstchen“

69. Trachten- und Dirndelball

12.01.2019

Wenn das Jahr noch jung ist, ist nach den Feiertagen Bewegung angesagt.
Um die Füße fit zu halten ist es für die Herborner Wäller Tradition geworden zum Egerländer Trachten- und Dirndlball – für dieses Jahr ist es der 69. Ball – nach Herborn-Merkenbach zu gehen. Schließlich gibt es genug Vereinsmitglieder die sowohl im Westerwald-Verein Herborn als auch bei der Egerländer Gmoi (Gemeinde) sind. Oft genug gab es überzeugende Auftritte von der Tanzgruppe der Egerländer Gmoi bei Veranstaltungen der Wäller in Herborn, wie etwa beim Sterntreffen oder der 100-Jahr-Feier. Bei schmissiger Musik kombiniert mit unterhaltsamen Programm unter dem Motto „Vom Egerland nach Südtirol“ war es am Samstag, den 12. Januar 2019 ein gelungener Abend. Und gut eingetanzte Füße können auch gut Wandern! So wünschen die Herborner Wäller allen anderen Wanderfreunden aus dem Westerwald ein gutes Neues Jahr 2019 mit vielen schönen Wanderungen.                               Wolfgang Post

Anmerkung der Redaktion
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden tausende Vertriebene Egerländer im Großraum Wetzlar untergebracht. Unter anderem war auch der bekannte Gründer der Original Egerländer Musikanten Ernst Mosch dabei. Noch heute leben im Raum Herborn-Wetzlar viele Familien mit Egerländer Abstammung, die die alten Traditionen noch bewahren.

Wanderung von Herborn nach Bellersdorf

Die Wanderung mit anschließendem Gansessen in Bellersdorf hat eine lange Tradition beim Herborner Westerwaldverein. In diesem Jahr führte erstmals Hans-Dieter Wieden die Wandergruppe.

v.l.n.r: Manfred Hoyme, Peter Behnert, Ingrid Theimer, Angelika Speck, Günter Leitner, Jürgen Leicht, Hans-Dieter Wieden und Ursula Eichmann

Die rund 12 Klometer lange Tour führte bei herrlichem Sonnenschein vom Schießplatz über den Stützelsberg und dem Referendarkreuz auf der Route des H 8. Nach einer kurzen Rast nach dem zweiten größeren Anstieg
führte der Weg weiter auf den mit einem schwarzem D auf weißem Grund und einem grünen R gekennzeichneten „Rennweg“ zu der Müncheiche, Die wohl über 300 Jahre alte Eiche wurde am 1. Januar 1927 nach dem Förster Münch benannt.
Nach gut drei Stunden waren die Wanderer am Ziel.
Bellersdorf lag den Wanderern zu Füßen und von weitem grüßten im Licht der untergehenden Sonne Hohensolms mit der Jugendherberge und der fast 500 Meter hohe Dünsberg mit seinem Turm. Dieser Blick  und das Farbenspiel des Laubes waren den anstrengenden Weg wert.
Die Belohnung in Form der knusprigen Gans mit Knödel, Rosenkohl und Rotkohl im Gasthof Schupp liessen auch nicht lange auf sich warten.
Gut das keiner der Wanderer im Dunkeln den Heimweg antreten musste.
Weitere Informationen: 
www.Facebook.com/Westerwaldverein Herborn

Schlumpewecktour der Wäller

Die Herborner Wäller wandelten auf den Pfaden der Herborner Schlumpeweck.

Zunächst gingen die über 30 Teilnehmende unter sachkundiger Führung von Ronald Lommel gute zwei Stunden durch die Herborner Altstadt.

Die Gruppe vor dem Bahnhofsgebäude, Ronald Lommel rechts

Ausgangspunkt war der Bahnhof. Über Stadtpark, vormals Alter Friedhof, und den Marktplatz mit dem Historischen Rathaus führte der Weg zur Lutherlinde und dem Bürgerdenkmal. Weiter über den Holzmarkt, den Kornmarkt durch das Hanauer Höfchen zur Mühlgasse.

Klar, dass bei dem Pfarrer a.D. Lommel die theologische Geschichte Herborns mit der Hohen Schule, dem Schloss, heute theologisches Seminar der Evangelischen Kirche zu Hessen und Nassau, und die Evangelische Stadtkirche beim Rundgang nicht fehlen durften. „Das war eine schöne und kurzweilige Stadtführung“, war der einhellige Tenor der Teilnehmenden.

Nach dem der Wissensdurst gestillt war, galt es eine typische heimische Spezialität, den Herborner Schlumpeweck zu genießen. Thomas Zarnitz hatte das Tradtitionsgebäck frisch gebacken, mit Apfelmus gefüllt und mit Zucker garniert.

Und es gab doch tatsächliche einige Wäller, die zum ersten Mal im Leben einen Schlumpeweck genossen haben.

Ein gelungener Nachmittag freuten sich Marlene und Hans-Dieter Wieden, die die Tour erstmals für den Westerwaldverein organisiert hatten und dankten Ronald Lommel für seine anschaulichen Erläuterungen. Im nächsten Jahr plant das Trio eine Nachtwächtertour.

Die Gruppe im Durchgang zur Hohen Schule, Ronald Lommel links

Schlumpeweck

Der Schlumpeweck ist ein Hefeteiggebäck mit sehr langer Tradition. Man vermutet die Ursprünge schon im Mittelalter. Wann genau ist urkundlich nicht mehr zu ermitteln. Urgroßmutter und Großmutter schätzten den Schlumpeweck, weil er leicht herzustellen und in einer verschlossenen Dose zwei Wochen haltbar war.

Zum Verzehr wurde er in der Mitte aufgeschnitten und je nach Wunsch – der Herborner Klassiker mit Apfelmus – gefüllt und dann in einer Pfanne mit reichlich Butter gebraten. Weiterführende Informationen zum Herborner Schlumpeweck, der auch Namensgeber für einen Comedypreis der Kulturscheune ist:  http://www.kusch-herborn.de/schlumpeweck/der-weck

Oberschelder LandFrauen backen Wäller Hatscheln

Beim ersten Mal ist es eine Premiere, beim zweiten Mal eine Wiederholung und beim dritten Mal Tradition.
Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr mit fünfzig Teilnehmenden kamen diesmal Achtzig auf das Herborner Haus, um Hatscheln pur, mit Apfelmus oder mit Lachs und Dipp zu genießen.
Sechs Oberschelder LandFrauen und ein Oberschelder „Landmann“ ) hatten 40 Kilo Kartoffeln geschält, gerieben und mit Zwiebeln gewürzt. Frisch in den beiden Pfannen gebacken waren sie ein Genuss, der Allen schmeckte. Die Gäste waren voll des Lobes und der Applaus war mehr als verdient. „Wir kommen nächstes Jahr wieder“, freuten sich Eva Weyershausen von den Landfrauen und Christiane Apel vom Westerwaldverein. 
Und wer immer noch nicht weiß, was Hatscheln sind, andernorts spricht man von Reibekuchen oder Kartoffelpuffer. Aber eins sei gewiss, Oberschelder Hatscheln in Wäller Luft sind unerreicht.
Nach einem Verdauungsspaziergang klang die Feier mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen aus. „Das war wieder mal eine Runde Sache“, sagte Christiane Apel und dankte Allen, die zum Gelingen beigetragen haben.
Die Oberschelder LandFrauen laden am Samstag, dem 13 Oktober 2018 ab 11 Uhr 30 in die Glück-auf-Halle in Oberscheld zum traditionellen Suppen Fest herzlich ein. Nach einer riesigen Auswahl an Suppen gibt es auch Kaffee und Kuchen. Es gibt sogar „Supp‘ To Go“, wenn man e‘ Dippe mitbringt.
Wer dabei zu gut gegessen hat, kann am Sonntag, den 14. Oktober 2018 rund 22 Kilometer auf dem Westerwaldsteig wandern. Treffpunkt ist um 9 Uhr 30 am Kallenbachparkplatz in Herborn. Die Führung übernimmt der Geopark-Lotse Wolfgang Post, 02772/40313.
 
Weitere Informationen:
www.westerwaldverein-herborn.de und www.facebook.com/Westerwaldverein-Herborn
www.facebook.com/Landfrauen-Verein-Oberscheld

Geschichte trifft Brenntradition

Industriegeschichte, Erdgeschichte, Brenntradition und Wandern miteinander verbinden, war das Motto der jüngsten Wanderung der Herborner Wäller
Ziel war der Stöffelpark in Enspel im Westerwald. Hier verbinden sich die Erdgeschichte von über 25 Millionen Jahren mit einer über 100 jährigen Geschichte des Basaltabbaus im Westerwald.
Beides konnte Michael Lochner anschaulich vermitteln.
„Diese Anlagen ist in vielfacher Hinsicht einmalig. Die aktuell noch weltweit größte Dichte an Fossilienfunde verbinden sich mit der Geschichte der Firma Adrian und dem heute noch im Betrieb befindlichen Basaltabbau zu einer einmaligen Symbiose.“ Rund 20.000 Fossilien konnten bisher geborgen werden, darunter der sensationelle Fund die „Stöffel-Maus“, die eigentlich eine „Flugmaus“ war.
Die Firma Adrian konnte bis zur Schließung auf eine lange Geschichte zurückblicken, auch während den beiden Weltkriegen und der Währungskrise in 1923 konnte der Betrieb aufrecht erhalten werden.
Aber die Arbeit war hart, so hatte ein „Kipper“ mit der Hand Basaltsteine zu behauen und erhielt dafür nur 45 Pfennige die Stunde. Immerhin doppelt zu viel, wie die Arbeiter, die zwölf Stunden täglich rund 30 Kilo schwere Steine in die Loren zum Abtransport wuchten mussten. Die vor rund zwanzig Jahren geschlossen Industrieanlage ist noch vollständige erhalten und in dem Alter entsprechenden gutem Zustand. Als nächstes Projekt ist vorgesehen, den „Doppelkniehebel-Backenbrecher“ für Besichtigungen zu erschließen. „Eigentlich wird der Basalt gar nicht gebrochen, sondern eher zermalmt oder gemahlen“, betonte Lochner.
Es traf sich gut, dass die „Foodtrucks“ gerade vor der Industriekulisse machten, sodass es gestärkt auf die Wanderung zur nächsten Station in Nistertal gehen konnte.
In der Brennerei Birkenhof, der Erlebnis Destillerie und Manufaktur erwarteten die Wanderer nach der Besichtigung der Brennerei eine ausführliche Probe der traditionellen und neuen Kreationen. Überrascht zeigte sich Wäller, dass in Nistertal inzwischen neben den traditionellen Westerwälder Korn, Kümmel, Basaltfeuer auch Gin und Whisky destilliert wird.
„Mit neuen Produkten, wie den für den Westerwaldsteig kreierten „Meilensteinen“ und „Wegweiser“ sowie veredelten „Alten Obstbränden“ gelingt es uns, auch neue Genießer zu gewinnen“, betonte Dana Garcia).
Weitere Informationen:
https://www.stoeffelpark.de
http://www.foodtruckmeile.de
https://www.birkenhof-brennerei.de
https://www.facebook.com/WesterwaldvereinHerborn

Ferienpassaktion mit Scotty und Nox auf dem Herborner Haus


Schon zum dritten Mal organisierten der Westerwaldverein und Pro Polizei Herborn eine gemeinsame Ferienpassaktion. In diesem Jahr wieder auf dem Herborner Haus oberhalb von Breitscheid-Gusternhain.

Nachdem Monika Kuhlmann den 21 teilnehmenden Kindern spielerisch Wissenswertes über den Wald näherbrachte, erfolgte die Stärkung bei Würstchen, Muffins und Kuchen.
Der Nachmittag stand dann im Zeichen der Polizeiarbeit. Andrea Prag und Jörg Haffer wurden unterstützt von Scotty und Nox. Da wurden die Dienstkleidung anprobiert, Handschellen angelegt und der Polizeiwagen inspiziert. während man den neun Monate alten Nox noch streicheln konnte, zeigte Scotty, mit seinen 9 Jahren ein erfahrener Schutzhund, dass man besser den Anweisungen der Polizei folge leisten sollte. Bevor die Eltern zum Abholen kamen, gab es noch das obligatorische Gruppenfoto mit den zufriedenen Kindern.
Die Vorsitzende Christiane Apel dankte Andrea Prag, Jörg Haffer, Monika Kuhlmann und den Betreuern Iris Weber, Marlene Wieden, Herrmann Krentscher, Siegfried Müller und Karl-Heinz Schmittner für die Unterstützung.
links: Jörg Haffer mit Nox, Mitte hinten: Monika Kuhlmann, Rechts hinten: Christiane Apel, Iris Weber, rechts: Andrea Prag

Maiwanderung rund um Driedorf

Die Wanderung am 1. Mai führte über 25 Wäller über Stock und Stein auf historischen Pfaden. Bruno Weyel vom Heimat- und Geschichtsverein Driedorf und Jürgen Leicht führten die Wanderer entlang dem Rehbach und der Talsperre über das „Katzebrückelchen“ in den Struhtwald.

Hier liegt die „Stuterey ohnweit Driedorf“, eine ehemalige Außenstelle des Gestüts in Dillenburg. In dem weitläufigen Gebiet zwischen B 255 und der Straße nach Heiligenborn und Roth sind die mit alten Buchen bewachsen Wallanlagen noch gut erkennbar. 40 bis 50 Pferde des Fürsten, darunter acht Hengste, sog. Beschäler wurden hier um 1700 gehalten.

Der Weg führte an der Wallanlage entlang zum Standort der ehemaligen Wirtschaftsgebäude mit Pferdeschuppen, Heuscheuer und Beschälerstall.

Höhepunkt der interessanten Wanderung war „Odins Stuhl“, bei dem das Bild mit der Wandergruppe entstand.

Nach guten 10 Kilometer, vielen Eindrücken und herrlichen Panoramablicken freuten sich Alle bei der Driedorfer Feuerwehr einzukehren. Bei zünftiger Blasmusik der Münchhäuser, Bier und Gegrillten ließen es sich die Wäller gut gehen. Mit dem „Der Mai ist gekommen“ und dem „Westerwaldlied“ und einem kräftigen „Hui Wäller, allemol“ ging es wieder Richtung Herborn.

Bilder der Wanderung:
https://www.facebook.com/WesterwaldvereinHerborn/photos/

Harmonische Jahreshauptversammlung

Christiane Apel wurde ebenso einstimmig für weitere zwei Jahre wiedergewählt, wie Ute Wissenbach als Schriftführerin sowie Iris Weber und Marlene Wieden als Beisitzerinnen. Neu im Vorstand ist Florian Biemer, der als Wegewart fungiert. Leider immer noch vakant ist die Stelle des Wanderwartes.

„Es geht auch ohne Wanderwart, wenn der Vorstand diese Aufgabe gemeinsam wahrnimmt, wie das Programm 2018 beweist“, betonte Christiane Apel und ließ nochmal die Veranstaltungen in 2017 Revue passieren.
„Auch in 2018 ist wieder für Jeden etwas dabei, die klassischen Halbtages- und Tageswanderungen, Fahrradtouren, ein Motorradausflug, die Veranstaltungen auf dem Herborner Haus, wie „Fit in den Frühling“ am 25. März, das Sommerfest am 24. Juni und das Hatschel-Essen am 30. September 2018. Die Tagesfahrt in diesem Jahr führt am 4. August 2018 nach Speyer unter dem Motto „Wir wandern mit dem Bus durch die Pfalz.“

Dass der Westerwaldverein ein Traditionsverein ist, zeigen die zahlreichen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften.
Ilse Herr und Werner Hinkelmann blicken auf 70 Jahre Mitgliedschaft zurück,
40 Jahre halten Doris Assmann, Hermann Krentscher, Frank Nies, Christa und Dieter Pulvrich, Heinz-Ludwig Seißler sowie Ingeborg Peter und Walter Hrazdil dem Verein die Treue. Silbernes Jubliäum feiern Gerhard Dietermann, Uwe Dölschner sowie Eileen und Torben Görzel.

Bei den Wanderungen liegt Renate Bast an der Spitze mit 1.300 Wanderungen. Die aktive Seniorenwartin und Mittwochswanderin kam auch im laufenden Jahr mit 70 Wanderungen und Einsätzen auf Platz 1 der Hitliste. Ihr folgten Siegfried Müller (62), Günter Leitner (54), Ingrid Klenz (51), Christel Strauch (47), Karl-Heinz Schmittner (47), Irmgard Reuter (43), Christa Voglau (43) und Gisela Firck mit 40 Wanderungen in 2017.

Für 1.200 Wanderungen wurden Gudrun Jopp und Ingrid Pracht, Christa Voglau (800), Gisela Staudt (700), Siegfried Müller (600), Wolfgang Post (300) und Ute Wissenbach für 100 Wanderungen geehrt.

Nach dem offiziellen Teil wurden lebhaft Erinnerungen bei Kaffee und leckeren Waffeln ausgetauscht.

Herborner Wäller on Tour im Ederbergland 

Frankenberg, der Edersee und Bad Wildungen-Reitzenhagen waren die Stationen der diesjährigen Tagesfahrt des Westerwaldvereins Herborn.

Bevor die beiden Stadtführerinnen gut gelaunt die schöne Altstadt Frankenbergs mit Rathaus, Ober- und Untermarkt sowie Kirch- und Burgberg zeigten, stand der Besuch des Wochenmarkts der Landfrauen im und vorm historischen Rathaus mit seinen zehn Türmen auf dem Programm. Neben dem Rathaus zeigten sich die Wäller von den alten Fachwerkhäusern, dem Steinernen Haus und der Kirche beeindruckt. Im Trauzimmer im Rathaus wurde es dann kurz feierlich. Elfi und Dieter Löffelsender, seit über 60 Jahren ein Ehepaar, wiederholten unter dem Beifall der Gruppe ihr Eheversprechen und versprachen sich erneut die Treue und Achtung. Hans-Dieter Wieden leitete die „Zeremonie“ und beglückwünschte das Paar.

Eine Seefahrt, die ist lustig, auch wenn der Edersee im Moment trotz der Regelfälle der letzten Woche sehr wenig Wasser führt. Bei der einstündigen Schiffahrt  mit dem „Stern von Waldeck“ ging es ganz dicht an die Staumauer, die am Fuß einen Durchmesser von 36 Meter misst, uns wieder zurück nach Waldeck-West. Natürlich musste die Staumauer dann nochmals zu Fuß erobert und besichtigt werden. Ein imposantes mittlerweile über 100 Jahre altes Bauwerk mit einer wechselvollen Geschichte.

Zum guten Schluß stärkten sich die Wäller bei Brotzeit oder Riesenwindbeuteln im Knusperhäuschen in Reitzenhagen, bevor es im Abendrot wieder zurück in die Heimat ging.
Der Termin für die nächste Fahrt steht mit dem 4. August 2018 auch bereits fest. Ziel ist Speyer und die Pfalz.

Ferienpassaktion vom Westerwaldverein im Wildgehege und bei der Polizei Herborn

Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Westerwaldverein Herborn wieder an der Ferienpassaktion der Stadt Herborn.
Siebzehn Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren eroberten zunächst das Wildgehege.
Nach dem Kennenlernspiel am Ausgangspunkt waren die Esel die erste Attraktion. Nach einer kurzen Pause ging es weiter bis zum Seerosenteich zur ersten Rast.
Der Weg führte dann über die Autobahn mit sehnsüchtigen Blicken vorbei am Freibad zur Polizeistation.
Andrea Prag und Jörg Haffer zeigten und erläuterten die Ausrüstung und das Polizeiauto. Wieviele Kinder passen in den Polizeiwagen? Alle, nur Jörg Haffer musste draußen bleiben. Auch in den zwei Zellen fanden alle Platz, durften aber nach kurzer Zeit wieder raus.
Höhepunkt war wieder einmal Scotty, der treue Gefährte der Beiden, der aufs Wort hört, aber keinen Spaß versteht, wenn sich „böse Buben“ bedecken, fliehen wollen oder gar die Polizisten angreifen oder bedrohen.
Nach dem obligatorischen Gruppenfoto ging es zurück ins Wildgehege.
Beim Ziegengehege stand die „Fütterung sämtlicher Raubtiere“ mit Schnitzelbrötchen und Muffins und reichlich Getränken auf dem Programm.
Dann hieß es, in Gruppen verschiedene Gegenständen zu suchen und zu finden. Nach einem letzten Spiel und der letzten Rast am Spielplatz
zog es die Kinder zurück zum Dillturm, wo man müde aber zufrieden den Eltern wieder in die Arme fiel.
Weitere Informationen und Bilder auf www.facebook.com/Westerwaldverein Herborn

Bad Marienberg war Gastgeber des Sterntreffen des Westerwald-Vereins

Aus allen Teilen des Westerwaldes fanden rund 200 Wanderfreunde aus etwa 20 Zweigvereinen des Westerwald-Vereines den Weg zum Forum in Bad Marienberg. Hier hatte der Zweigverein Bad Marienberg die Organisation des traditionellen Sterntreffens übernommen. Fünf Wanderführer begrüßten die Gäste zu den Touren zur Erbacher Brücke, zur Bacher Lay, zu den Wolfsteinen und Basaltpark, nach Stangenrod, zum Stadtrundgang und zum Kletterwald.

Alle Teilnehmer waren nicht nur von der abwechslungsreichen Landschaft rund um Bad Marienberg und den herrlichen Ausblicken weit ins Land fasziniert – auch die zahlreichen Naturdenkmäler und Basaltformationen zu denen die Wanderführer viel zu berichten wussten, begeisterten die Wanderer. Zudem trug der strahlende Sonnenschein zur guten Stimmung bei. Gegen Mittag kamen alle hungrig wieder im Forum an, wo die Marmer Mitglieder schon bereitstanden, um sich um das leibliche Wohl der Gäste zu kümmern. Die Wiesensee-Musikanten sorgten für gute Laune und luden zum Mitsingen ein.

Der Vorsitzende des Zweigvereins Bad Marienberg, Hans J. Wagner, dankte allen, die ihn bei der Durchführung dieses Treffens tatkräftig unterstützt haben. Nach dem Grußwort des Fachbereichswartes Wandern, Hans Peter Junior, stellte der Erste Beigeordnete der Stadt, Thomas Kempf, Bad Marienberg mit seinem hohen Freizeitwert vor. Hilde Fuhs vom Shamrock-Duo umrahmte musikalisch die „Verzellscher“ von Hildegard Roth. Nach dem Lied „Morgenständchen“ wusste Hildegard Roth die Sagen, die sich um Wolfsteine und Pfaffenmal rankten – natürlich in Marmer Platt – zu erzählen und gab auch ihre Erinnerungen ans „Kröhmsche“ (der Dorfladen, in dem man keine Plastiktüten zum Einkaufen brauchte) zum Besten. Schon standen die Solotänzerinnen und das Prinzenpaar des Marienberger Carnevalvereins parat, die mit viel Schwung das Publikum eroberten. Als erstes zeigte Ricarda Kessler ihr Können, gefolgt vom amtierenden Prinzenpaar Lara Püttmann und Philipp Mühlhaus, die mit ihrem Tanz die Zuschauer begeisterten. Zum Abschluss gab die amtierende Vizemeisterin im Gardetanz, Lea Vohl, eine Kostprobe ihres Könnens. Sie ist auch die Trainerin des Prinzenpaares. Hans J. Wagner bedankte sich herzlich bei den Akteuren für den schwungvollen Ausklang des Programms.


06.08.2016 Wäller in der Pfalz

Die südliche Weinstraße in der Pfalz war das Ziel der Wäller vom Herborner Westerwaldverein. Neustadt a.d. Weinstraße und das Hambacher Schloss waren die Stationen des Ausflugs, dessen Abschluss das Abendessen im Marienhof und ein kleiner Spaziergang in Flemingen bildeten.

In Neustadt erläuterten die Stadtführer, dass die bayerischen Könige der Wittelsbacher aus der Kurpfalz abstammen, also die Pfalz nicht zu Bayern, sondern Bayern zur Pfalz gehörte. Aber eigentlich liege man näher zu Frankreich, was sich auch in der Lebensart der Pfälzer ausdrücke. „Als die Bayern die Herrschaft übernahmen, mussten sich die freiheitsliebenden Pfälzer ganz schön umstellen, konnten aber einige liebgewonnenen Freiheiten sichern.
Könige habe man heute noch zumindestens Weinköniginnen. Stolz sei man auf den Festsaal, indem regelmäßig die Deutsche Weinkönigin gewählt wird. Die Symbolfigur von Neustadt und der Region ist die Elwetritschel, ein Fabelwesen, zu dessen Ehren in Neustadt ein Brunnen errichtet wurde. Aus der Mutterelwetritschel fließt mindestens einmal im Jahr der Wein direkt.

Das Hambacher Schloss, die frühere Kastanienburg, ist ein geschichtsträchtiger Ort. Das Hambacher Fest 1832 gilt aus Ausgangpunkt und Wiege der Demokratie in Deutschland. Rund 30.000 Menschen folgt dem Ruf nach Meinungs- und Pressefreiheit und versammelten sich hinter den schwarz-rot-goldenen Fahnen.
Die Daueraustellung zeigt anschaulich die Erreignisse und die wichtigsten Rednerinnen und Redner der Tage in 1832.
Auch das heutige Europa lebts von den Impulsen, die von Hambach 43 Jahre nach der französchen Revolution aber 17 Jahre vor der Versammlung in der Paulskirche ausgingen.

Den Abschluß der Fahrt bildeten Abendessen und ein kleiner Spaziergang in den Weinbergen beim Weingut Marienhof in Flemingen in der Nähe von Landau, bevor die Wäller sich wieder auf die Heimfahrt in ihren Westerwald machten, wo ein wunderschöner Sonnenuntergang sie erwartete. Die Fahrt wurde mit einem kräftigen „Hui Wäller“ besiegelt.

„Mir freue sich“ schon auf das nächste Jahr, dann soll es an den Edersee und in den Kellerwald gehen.

Weitere Informationen zum Westerwaldverein und seine Aktiviäten:
Mailadresse: info@westerwaldverein-herborn.de
Facebook:    Westerwaldverein Herborn e.V.
Vorsitzende: Christiane Apel, 02772/3325


Westerwaldverein auf Litera-tour

Hessentag Rund 70 Teilnehmer beteiligen sich an Wanderung mit Kurzvorträge

Von unserem Mitarbeiter Wolfgang Gerz

Rennerod/Herborn. „So bunt ist das Leben“ lautete das Motto des diesjährigen Hessentages in Herborn. Und so lud der Westerwaldverein Rennerod aus diesem Anlass zu einer bunten Mixtur aus Wanderung und Literatur in die Stadt an der Dill ein.

Unter der Führung von Wolfgang Post (Wanderwart des Zweig-vereins Herborn) begaben sich 70 Interessierte auf eine etwa vier Kilometer lange Rundstrecke, die immer wieder von kurzen literarischen Einlagen unterbrochen wurde. Eine gelungene Mischung aus Wandern und Kultur; beidem ist der Westerwaldverein ja traditionell eng verbunden.

Wanderführer Post begrüßte die Gäste im Innenhof der Hohen Schule, in dem Herborns „Scharfrichter“ Bernd Walther „die Ochsen und Bauern vom Westerwald“ mit dem Hessentagsgedicht willkommen hieß. Er riet, sich während der Wanderung ordentlich zu verhalten, ansonsten komme der Scharfrichter zu einem Hausbesuch vorbei. Am Hochzeitshaus in der Altstadt trug Martina Posselt Goethes Mailied vor, und am Bürgerturm brach Jens Trocha das Märchen von Rapunzel auf Herborner Verhältnisse herunter. Über den Schützenpfad, wo Christel Waidmann Schillers „Mit dem Pfeil, dem Bogen“ rezitierte, ging es dem Wald entgegen.

Am Wildpark kam zunächst nochmals Goethe zu Ehren, bevor Angelika Wolff mit dem Ameisen-Gedicht von Ringelnatz die Lacher auf ihrer Seite hatte. Die Lamas im nahen Gehege riefen dann Heinz Erhard und sein Gedicht „Das Lama“ auf den Plan. Humorvoll ging es weiter, als Wolff ein sehr bekanntes Gedicht von James Krüss vortrug: Die Biene Liane und ihr Kampf mit der Sahne. Im Hochwald ließen Jagdklänge aufhorchen und führten die Gruppe zu Wolfgang Baumann, der sich nicht nur auf sein Jagdhorn verstand, sondern auch noch das Waldlied von Gottfried Keller folgen ließ.

Für eine weitere humorvolle Einlage sorgte der Besuch im alten Schloss. Unter dem frischen Grün mächtiger Buchen stellte Angelika Wolff die Bewohner dieses Baumes vor, die allesamt keine Miete zahlen (Gedicht von Rudolf Baumbach). Unter dem Hessentags-  Aussichtsturm trug Wanderführer Post zum Abschluss „Oh Täler weit, oh Höhen“ von Joseph Eichendorff vor. Sehr passend zu dem Ausblick auf die Stadt und das Dilltal. Von dort aus ging es wieder der Stadt und dem Hessentag entgegen.


 24.05.2016 – Wandern mit hr4 rund um Herborn am 24. Mai 2016 zum Hessentag

Aktiv den Hessentag erleben war das Motto. Trotz leichten Nieselregens erkundeten die hr4-Hörer die Natur rund um Herborn.

Wandern gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen und die Stadt Herborn ist ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer im Westerwald und dem benachbarten Lahn-Dill-Bergland. Das zeigte sich auch heute wieder. Trotz leichten Nieselregens wanderten die hr4-Hörer mit dem Westerwaldverein Herborn auf einer etwa acht Kilometer langen Strecke rund um Herborn.

Die aufziehenden Wolken schreckten die Wanderer nicht. Schon kurz vor 10.00 warteten sie am Vorplatz des hr-Treff.
Schnell noch für das Gruppenfoto aufstellen und schon kann es losgehen.

Nach wenigen hundert Metern ließen die Wanderer das Hessentagsgelände in Herborn hinter sich und folgten einem der markierten Rundwanderwegen.
Zu Beginn mussten erst einige Höhenmeter zurückgelegt werden.

Zwischendurch erzählte Wolfgang Post vom Westerwaldverein Herborn immer wieder Wissenswertes zu der Geschichte der Wanderwege, sowie zu Flora und Fauna der Gegend.
Unsere Reporterin vor Ort Waia Stavrianos im Gespräch mit Wolfgang Post und Carsten Gohlke.

Acht Kilometer in zwei Stunden zurücklegen war das Ziel. Trotzdem blieb genügend Zeit die Natur auf sich wirken zu lassen und kleinere Pausen einzulegen.
Diese hr4-Wanderer nutzen die Pause um sicher zu gehen, dass auch alle wieder aus dem Wald rausfinden.

Andere hörten gespannt den Erklärungen von Wolfgang Post zu.

Der krönende Abschluss der Wanderung war ein kleiner Pavillion mitten im Wald, der eine herrliche Aussicht auf Herborn bietet.
Aufgrund des Wetters war die Aussicht ein wenig eingeschränkt, der Freude an der Wanderung tat dies keinen Abbruch.


Am 31. März 2016 hat Anita Ströhmann von Werner Klaas die Hausmeisterstelle übernommen.
Christiane Apel bedankte sich bei Werner Klaas für die geleisteten Dienste mit einem Präsentkorb.

Anita Ströhmann wohnt in der Poststraße 1 in Breitscheid. Telefonisch ist Sie unter 02777/6254 zu erreichen.
Die Hausverwaltung liegt weiter in den Händen von Renate Bast, die unter 02772/41479 Reservierungen entgegennimmt.


Ferienpassaktion 2015: Viel los auf dem Herborner Haus

Sechsundzwanzig glückliche und zufriedene Kinder haben an der diesjährigen Ferienpassaktion des Westerwaldvereins auf dem Herborner Haus in Breitscheid Gusternhain teilgenommen.

Alle Beteiligten, die Kinder, die Betreuer, Jörg Haffer und Andrea Prag von der Polizeistation Herborn aber vor allem Polizeihund Scotty hatten viel Spaß.

Am Vormittag standen Spiele und Rätsel rund um den Wald und seine Bedeutung auf dem Programm, durch das Monika Kuhlmann führte.

„Finde was Rundes, was Weiches, fünf verschiedene Blätter und vieles mehr“, lauteten die Aufgaben. Zu welchem Baum gehört das Blatt?, Warum sind die Bäume so wichtig für uns?“ Fragen über Fragen galt es zu beantworten.

Nach der Stärkung mit Würstchen vom Grill und kühlen Getränken stand die Polizei und der Star des Nachmittags Scotty im Mittelpunkt.

Jedes Kind durfte sich mal die Polizeiweste überziehen, Handschellen anlegen, das Polizeiauto inspizieren, bevor Scotty zeigte, was er kann. Die Kleinen und die Betreuer waren begeistert, wie gut Hund und sein Herrchen harmonieren.

Marlene Wieden dankte Andrea Prag und Jörg Haffer im Namen der Kinder und des Vereins ganz herzlich. Für Scotty gab es zur Belohnung einen großen Knochen.

Anhang: Gruppenbild
im Hintergrund v.l.n.r. Andrea Prag, Monika Kuhlmann, Iris Weber, Jörg Haffer und Scotty

Kontakt:
Vorsitzende: Christiane Apel, Prof. Sell-Straße 1-3, 02772/3325
Organisation: Marlene Wieden, Kallenbachswäldchen 6, 02772/40674


06.08.2015 – Westerwaldverein on tour

Im vollbesetzten Bus und bei guter Laune startete die diesjährige Tagesfahrt des Herborner Westerwaldvereins. Die Stadtführung in der Stauferstadt Bad Wimpfen, eine Schifffahrt auf dem Neckar und das Weinstädtchen Gundelsheim standen auf dem Programm.

Überrascht zeigten sich die Wäller, dass das schöne mittelalterliche Bad Wimpfen in seiner bewegten Geschichte auch fast 150 Jahre lang von 1803 bis 1951 zu Hessen Darmstadt gehörte. Viele Geschichten und Geschichtchen konnte die Baderin über Bad Wimpfen und seine wechselvolle Geschichte erzählen.

Auch wenn die Gässchen, Winkel und Häuser an Herborn erinnerten, wird die Stadt mit ihren knapp 7000 Einwohnern von der Kaiserpfalz und dem Burgviertel dominiert. Von dort geht es steil hinab zum Neckar, ein idealer Schutz vor Angreifern. Die Distanz zwischen Bad Wimpfen und Gundelsheim überwanden die Wäller mit einem Neckarschiff mit dem schönen Namen „Neckarbummler“. Die katholische Kirche, das Schloss Horneck und die Schokoladenmanufaktur Schell beeindruckten die Wäller in Gundelsheim, bevor es entlang des Neckars bis Heldeiberg wieder auf die Heimreise ging. Im kommenden Jahr soll es in die Pfalz an die südliche Weinstraße gehen, kündigten die Reiseleiter Marlene und Hans-Dieter Wieden an. Auf zahlreiche andere Aktivitäten, die im Jahresprogramm des Vereins abgedruckt und jeweils über die Presse und den Schaukasten am Pressehaus bekannt gemacht werden, wies Wanderwart Wolfgang Post hin.


04.08.2015 – Wäller erkunden den Neckar

Im voll besetzten Bus und bei guter Laune startete die Tagesfahrt des Herborner Westerwaldvereins. Die Stadtführung in der Stauferstadt Bad Wimpfen, eine Schifffahrt auf dem Neckar und das Weinstädtchen Gundelsheim standen auf dem Programm.

Überrascht zeigten sich die Wäller, dass das schöne mittelalterliche Bad Wimpfen in seiner bewegten Geschichte auch fast 150 Jahre lang, von 1803 bis 1951 zu Hessen Darmstadt gehörte.

Viele Geschichten und Geschichtchen konnte eine als Baderin kostümierte Stadtführerin über Bad Wimpfen und seine wechselvolle Geschichte erzählen. Weiter ging es nach Gundelsheim mit dem Schiff „Neckarbummler“. Die katholische Kirche, das Schloss Horneck und die Schokoladenmanufaktur Schell standen dort auf dem Besuchsprogramm.

2015: Den Pilzen auf der Spur – Presseberichte zur gemeinsamen Exkursion mit der Flora Herbonensis –bitte klicken Sie hier